Face Recognition – Gesichtserkennung

18. Januar 2012

Flughäfen oder Bahnhöfe – Face Recognition – Gesichtserkennung

 

Die Ereignisse am 11. September 2001 gaben der Weiterentwicklung dieser Technologie einen Schub. Die USA beschlossen den Patriot Act und Deutschland verabschiedete nach dem Anschlag das Terrorismusbekämpfungsgesetz. Als Qualitätsstandard dieser Technologie gilt heute die Festlegung im Patriot Act, dass das National Institute of Standards and Technology biometrische Techniken testen sollte. Der erste „Face Recognition Vendor Test“ dieses Institutes fand im Jahre 2002 statt und wurde von der deutschen Firma Cognitec gewonnen. Das diese Technologie inzwischen marktreif und damit nicht nur für Sicherheitsbehörden interessant ist, zeigen die vielfältigen Anwendungsbereiche dieser Software.

Hier einige Beispiele für Anwendungen im Sicherheitsbereich:

                                    

-    Öffentliche Sicherheit / Public Secirity

Kunden aus Polizei, Regierung, dem Handel und der Industrie suchen nach einer     Möglichkeit, Personen aus Live-Video-Kameras oder gespeicherten     Videoaufnahmen zu identifizieren. Die Software sollte dabei in der       Lage sein,     Personen zu erkennen, zu suchen und zu verfolgen.

-    Grenzkontrollen / Border Control

Mit der weltweiten Einführung elektronischer Reisedokumente schafft diese     Technologie mehr Sicherheit bei der Bewältigung der Personenkontrolle und der     Einwanderungsprozesse in den Staaten. Die Gesichtserkennung in Verbindung mit  dem ePass ermöglicht eine schnelle und sichere Überprüfung der Reisedokumente     in Bezug zur Identität des Passinhabers.

-    Ausstellung von Foto-ID Dokumenten / Issuing of Photo-ID Dokuments
Internationale Reisedokumente, Ausweise und Führerscheine sind ein wichtiger     Bestandteil der nationalen Sicherheit. Ausstellungsbehörden müssen sicherstellen,     dass Antragsteller keine zweite Identität besitzen und damit betrügerische     Handlungen begehen können. Der Vergleich der Fotos in entsprechenden     Fotodatenbanken hilft diese betrügerischen Angriffe zu minimieren.

-    Strafverfolgung und strafrechtliche Ermittlungen / Law Enforcement – Criminal Investigation

Der Einsatz der Gesichtserkennung unterstützt die Strafverfolgungsbehörden, um     Verdächtige, von denen nur ein Foto oder eine Videoaufnahme zur Verfügung     steht,     zu identifizieren. Die Fotos werden in Bilddatenbanken von bekannten     Kriminellen verglichen. Anhand einer Match-Liste kann der Täterkreis dann     weiter     eingegrenzt werden.

-    Strafverfolgung – Mobile Identitätskontrolle / Law Enforcement – Mobile Identity Check
Der Einsatz der Software auf Handheld-Geräten ermöglicht es den     Strafverfolgungsbehörden, Verdächtige mittels der Gesichtserkennung nach einer     erfolgten Fotoaufnahme umgehend in den Datenbanken auf dem Gerät oder     eines   zentralen Systems zu überprüfen.

-    Physische Zugangskontrolle / Physical Access Control
Die Gesichtserkennung ermöglicht die Authentifizierung einer autorisierten Person     für den Zugang zu einem Objekt. Dabei wird die Person von einer Kamera im     Zugangsbereich aufgenommen und das Foto in einer Datenbank verglichen. Bei     Übereinstimmung wird der Zugang der Person technisch ermöglicht. Beispiele     dafür sind Stadien, Bürogebäude, Flugzeuge, Fähren und Kreuzfahrtschiffe.

                               

Anwendungsbereiche der Gesichtserkennung finden sich aber auch in konventionellen und wirtschaftlichen Projekten. Das beste Beispiel sind Google und Facebook, die eine Gesichtserkennung in Ihre Plattformen integriert haben. Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz dieser Software bildet die Event- Fotografie. Mit ihr besteht die Möglichkeit, sehr viele Fotos nach einzelnen Personen abzusuchen, zu sortieren und den Betreffenden ihre ganz persönlichen Fotos zum Erwerb anzubieten. Damit muss nicht der Einzelne hunderte von Bildern nach seiner Person absuchen.

Für weitere Fragen zu den genannten und weiteren Anwendungsmöglichkeiten steht Ihnen die Firma Doitronic als Errichter von Alarm,- Video- und Einbruchmeldeanlagen gern zur Verfügung.

Ansprechpartner
Dipl. Ing. Andreas Doil
Karl-Marx-Straße 175
15713 Königs Wusterhausen
Tel.: 03375 / 9035 – 0
Email: Andreas.Doil@doitronic.de

Die Nutzung und Veröffentlichung der Fotos erfolgte mit Genehmigung der Firma Cognitec Systems GmbH

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